Ernährung: Argumente

Ernährung ist Voraussetzung für Entwicklung

  • Der Mensch braucht zum Überleben regelmässige Nahrungsaufnahme. Damit sich der Mensch gesund entwickeln kann, braucht es eine ausgewogene Aufnahme von Flüssigkeit und essentiellen Nährstoffen.
  • Normales Wachstum und eine optimale Entwicklung der verschiedenen Körperfunktionen sind für die späteren Lebensphasen von prägender Bedeutung. Eine bedarfsgerechte Zufuhr an Energie, Makro- und Mikronährstoffen beeinflusst die körperlichen Reifungsprozesse massgeblich.
  • Vitamine unterstützen Wachstum und Entwicklung der Organe.
  • Mineralstoffe und Spurenelemente sind unter anderem für Skelett und Blutbildung wichtig, Eiweisse für den Aufbau der Muskeln.
  • Essentielle Fettsäuren spielen bei der Reifung des Gehirns eine zentrale Rolle.

 

Ernährung ist Voraussetzung für das Lernen

  • Ernährung ist ein Lernprozess, der sich ein Leben lang entwickelt, verändert und beeinflusst werden kann.
  • Denken ist kein isoliertes Ereignis, sondern steht im Wechselspiel mit dem Gesamtorganismus: Reizübertragungen, Enzymhaushalt und Hormon-Milieu sind unmittelbar einbezogen und für die Denk- und Lernleistungen von grosser Bedeutung. Hier liefert die Ernährung die nötigen Bau- und Nährstoffe.
  • Ernährungswissen ist „Weltwissen“: es öffnet Zugänge zum Ich und zur Welt, es fördert den Blick für Zusammenhänge, es aktiviert zur Selbstständigkeit (Selbstversorgung) und fordert das Verantwortungsgefühl.

 

Ernährung ist Voraussetzung für Leistung

  • Hunger, Überernährung, Einseitigkeit und Wassermangel wirken sich negativ auf die kognitiven Leistungsfähigkeiten aus.
  • Ein ausgewogenes Frühstück / Znüni führt zu besserer Konzentration, erhöhter Aufmerksamkeit, guter Reaktionsfähigkeit und ausdauernder Leistungsfähigkeit.
  • Regelmässige Flüssigkeitszufuhr in Form von Wasser trägt wesentlich zu einer konstanten Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit bei.
  • Das Gehirn braucht Wasser und Glucose für eine optimale Leistungsfähigkeit.

 

Ernährung ist Voraussetzung für Gesundheit

  • Das Fundament einer gesundheitsbezogenen Lebensweise wird in der Kindheit gelegt: Ernährungsgewohnheiten werden eingeübt und erworbene Erfahrungen können die Einstellung zum Essen und Trinken ein Leben lang prägen.
  • Ausgewogene Ernährung wirkt sich auf den physischen und psychischen Gesundheitszustand aus und schützt vor Mangel- und Fehlernährung.
  • Ernährung liefert Lebensenergie, die eine zentrale Antriebsfunktion darstellt und einen wesentlichen Beitrag zum psychischen Wohlbefinden leistet.
  • Ernährung kann ernährungsbedingten Krankheiten (Übergewicht, Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen) vorbeugen.
  • Gemeinsames Zubereiten und Kochen, Decken und Bedienen, Essen und Trinken, Teilen und Feiern usw. stärkt das Gemeinschaftserleben und bildet eine wichtige Quelle sozialer Gesundheit.

 

Fazit: Ernährung ist der Balanceakt zwischen lebensnotwendiger Zufuhr an Nährstoffen und der Entdeckung des Genusses und der Freude am Essen. Bewusste Ernährung ist zusätzlich ein Ausdruck von kritischer Verantwortung als Konsumentin und Konsument.