Gewaltprävention

Kinder und Jugendliche brauchen Halt durch Werte und Regeln, durch Unterstützung in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Gestaltung ihres Lebensraums Schule, damit sie stark werden und Aggressionen und Gewalt entgegentreten können.

 

Kinder und Jugendliche mit Selbstvertrauen können sich eher auf andere Meinungen, auf Auseinandersetzungen und eine konstruktive Konfliktlösung einlassen. Sie können Schwierigkeiten und Niederlagen eingestehen und sind deshalb weniger darauf angewiesen, Konflikte handgreiflich anzugehen. Ein konstruktiver Umgang mit Gefühlen bewahrt davor, sich zu impulsivem Handeln hinreissen zu lassen. Kinder und Jugendliche mit einer gestärkten Identität fühlen sich weniger schnell bedroht oder benachteiligt und können anderen Menschen so eher mit Toleranz begegnen. Kommunikations- und Beziehungsfähigkeit ermöglicht,  Meinungsverschiedenheiten zu besprechen und Konflikte zu lösen. Empathie unterstützt dabei, sich in die Position des Gegenübers zu versetzen; gepaart mit Selbstwahrnehmung verhilft dies dazu, die eigene Position in Konflikten zu relativieren und zu einvernehmlichen Lösungen zu kommen (Högger 2005b).

 

Um über das Thema Gewaltprävention gewisse Lebenskompetenzen zu fördern, bietet der nebenstehende «Lebenskompetenzbaum» eine schnelle und zielführende Orientierungshilfe über die im Partnernetzwerk vorhandenen Materialien und Angebote.