Lebenskompetenzen

In der Förderung von Lebenskompetenzen treffen sich vielfältige Anliegen der Prävention und Gesundheitsförderung. Sei es z.B. in der Prävention von Sucht- und Gewaltproblemen, bei der Verhinderung von Essstörungen oder im Umgang mit Geld und Konsum – immer wird die Förderung der Lebenskompetenzen als Grundlage gesehen.

Aus Sicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollen Schulen alle pädagogischen Möglichkeiten nutzen, um Schülerinnen und Schüler darin zu befähigen, ihr Selbstwertgefühl zu entwickeln, ihren Lebensmut zu fördern, sie zu aktiver und kreativer Lebensgestaltung zu motivieren und sie konfliktfähig für die Bewältigung schwieriger Lebensphasen zu machen.

Unter diesen Lebenskompetenzen (lifeskills) versteht die WHO "...die persönlichen, sozialen, kognitiven und physischen Fertigkeiten, die es den Menschen ermöglichen, ihr Leben zu steuern und auszurichten und ihre Fähigkeit zu entwickeln, mit den Veränderungen in ihrer Umwelt zu leben und selbst Veränderungen zu bewirken.“

 WHO (1999): Gesundheit 21. Das Rahmenkonzept „Gesundheit für alle“ für die Europäische Region der WHO (S. 262)

 

Neu finden Schulen einen thematischen Zugang zur Entwicklung von Lebenskompetenzen: Die sechs «Lebenskompetenzbäume» bieten eine schnelle und zielführende Orientierungshilfe über die im Partner-Netzwerk vorhandenen Materialien und Angebote zu den Themen Bewegung, Ernährung, Gewaltprävention, Schuldenprävention, sexuelle Gesundheit und Suchtprävention.

 

 

LINK VON EUGEN

 

 

Folgende Arbeitshilfe unterstützt Schulen dabei, die eigene Arbeit zur Förderung der Lebenskompetenzen bei Schülern und Schülerinnen gezielt weiterzuentwickeln. Arbeitsinstrument_Lebenskompetenz.pdf