Schuldenprävention

Die Verschuldungsgefahr junger Erwachsener ist gross. Neben den Eltern sind auch die Schulen gefordert, die Jugendlichen auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit Geld und Konsum vorzubereiten.

 

Konsummuster offenbaren Sinn- und Identitätsbezüge; kompensatorisches Konsumverhalten kann beispielsweise der Selbstdarstellung, der Selbstwertsteigerung und als Ablenkung von frustrierenden Lebensumständen dienen. Ein guter Umgang mit Stress verleitet weniger dazu, Shopping als Ablenkung und zur Verdrängung von bedrängenden Gefühlen zu nutzen. Wer seine Impulse kontrollieren und Belohnungen aufschieben kann, lebt in einer von Konsum und Kauf auf Pump geprägten Welt selbstbestimmter. Jugendlichen mit einer starken Persönlichkeit, mit personalen und sozialen Ressourcen fällt es leichter, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, sich dem Statusdruck der Peers und den Verlockungen der Konsumwelt zu widersetzen und Lebensaufgaben und Krisen zu meistern. Und umso kompetenter gehen sie auch mit Geld und Konsum um (Studer & Högger 2007).

 

Um über das Thema Schuldenprävention gewisse Lebenskompetenzen zu fördern, bietet der nebenstehende «Lebenskompetenzbaum» eine schnelle und zielführende Orientierungshilfe über die im Partnernetzwerk vorhandenen Materialien und Angebote.