Kantonales Schwerpunktprogramm «gsund und zwäg i de schuel»

Das Programm «gsund und zwäg i de schuel» ist ein kantonales Schwerpunktprogramm.

Um die kantonalen, nationalen und internationalen Erfahrungen einer wirkungsvollen Gesundheitsförderung in der Schule sowie die Impulse der Gesundheitsfördernden Schulen auch für den Kanton Aargau gezielter nutzbar zu machen, wurde im Herbst 2009 das Programm «gsund und zwäg i de schuel» lanciert.

Das Programm ist von der Vision geleitet, dass in allen Schulen des Kantons Aargau gesund gelernt und gelehrt wird.

Auf dem Weg dorthin verfolgt «gsund und zwäg i de schuel» das Ziel, die Schulen dabei zu unterstützen, ihren Bildungs- und Erziehungsauftrag gesund zu erfüllen und sie hierdurch in ihrem Kernauftrag mit Hilfe der Gesundheitsförderung zu stärken.

Zentrale Grundlage ist die inhaltliche Verbindung von Bildung und Gesundheit: Gute Gesundheit bildet eine wichtige Ressource für eine erfolgreiche Bildung und gute Bildung fördert immer auch die Gesundheit. Dieser innere Zusammenhang gilt für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrpersonen gleichermassen.

Politisch und administrativ ist die enge Verbindung von Bildung und Gesundheit in der gemeinsamen Trägerschaft des Programms durch die beiden Departements Gesundheit und Soziales (DGS) sowie Bildung, Kultur und Sport (BKS) im Kanton Aargau gesichert.

Der Kern des Programms bildet eine handhabbare Systematik zu wirkungsvollen Angeboten für Schulen zur Schulentwicklung durch Gesundheitsförderung. Darin werden sowohl Beispiele und Modelle guter Praxis aus den Schulen als auch Unterstützungsleistungen von Partnern geführt, die von Aargauer Schulen nutzbar sind.

Das Programm fördert seit dem Herbst 2010 das Kantonale Netzwerk Gesundheitsfördernder Schulen Aargau (KNGS Aargau). Es bietet Schulen, die Gesundheitsförderung als einen Schwerpunkt ihrer Entwicklung setzen, Vernetzung, Beratung und Betreuung auf dem Weg zur Gesundheitsfördernden Schule sowie eine Auszeichnung als «Gesundheitsfördernde Schule».

Analog hat ein Netzwerk von Gesundheitsförderungs-Anbietern (sog. Partnernetzwerk) zwischen 2010 und 2017 die unterschiedlichen Akteure im Feld der Gesundheitsförderung und Schulentwicklung zusammengeführt. Das Partnernetzwerk wurde auf Ende 2017 in seinen formalen Strukturen aufgelöst. Die Vernetzung hat in den letzten sieben Jahren einen hohen Grad erreicht und geschieht künftig informeller und offener.

Vision und Ziele sowie die Wege und Schritte dorthin sind für die erste Phase 2009–2013 im Konzept 'gsund und zwäg i de schuel' 2014 - 2017 dokumentiert.

Strategische Leitung:

Christine Vögele, Sektionsleitung Gesundheitsförderung und Prävention (DGS)
Stefan Riniker, Sektion Entwicklung, Abteilung Volksschule (BKS)

Operative Leitung:

Caroline Witschard, Pädagogische Hochschule FHNW